Thailand hat kürzlich einen wichtigen Schritt in seiner Drogenkontrollpolitik unternommen, indem es die medizinische und wissenschaftliche Verwendung von Opium erlaubt hat halluzinogene Pilze, insbesondere solche, die Psilocybin enthalten. Diese Entscheidung stellt eine wesentliche Änderung in der Art und Weise dar, wie das Land bestimmte traditionell als Betäubungsmittel eingestufte Substanzen wahrnimmt und verwaltet.
Die Weisung des Gesundheitsministeriums
Am 25. April 2024 wurde im Royal Gazette eine vom Minister für öffentliche Gesundheit, Cholnan Srikaew, unterzeichnete Richtlinie veröffentlicht, die die Erlaubnis zur Verwendung von Opium- und Psilocybin-Pilzen für medizinische und Forschungszwecke formalisiert
Kategorisierung von Stoffen
Diese Substanzen werden als Betäubungsmittel der Kategorie 5 eingestuft, mit Ausnahme von Cannabis, Kratom und Hanf, die aus dieser Kategorie gestrichen wurden. In dieser Kategorie verbleiben nur Opium, Zauberpilze sowie Cannabis- und Hanfextrakte mit einem THC-Gehalt über 0,2 %
Medizinische Nutzung und Forschung
Die Richtlinie erlaubt die Verwendung dieser Substanzen für medizinische Behandlungen und wissenschaftliche Forschung und beruft sich dabei auf die Artikel 24 und 58 des Betäubungsmittelgesetzes
Therapeutisches Potenzial halluzinogener Pilze
Psilocybin, der Wirkstoff in halluzinogenen Pilzen, ist für seine psychotropen Eigenschaften bekannt, die auf das Zentralnervensystem wirken. Es hat therapeutisches Potenzial bei der Behandlung verschiedener Erkrankungen gezeigt, darunter Zwangsstörungen, Suchterkrankungen usw schwere Depression
Risiken und Vorsichtsmaßnahmen
Trotz ihres Potenzials stellen halluzinogene Pilze ein Gesundheitsrisiko dar, insbesondere wenn sie ohne ärztliche Aufsicht konsumiert werden. Sie können schwerwiegende Nebenwirkungen haben, wie zum Beispiel „schlechte Reisen", und ihr Verzehr muss mit Vorsicht erfolgen
Auf dem Weg zu einem neuen Ansatz für psychoaktive Substanzen
Thailands Entscheidung ist Teil einer globalen Bewegung zur Neubewertung der Drogenpolitik, bei der der Schwerpunkt auf dem therapeutischen Potenzial bestimmter traditionell verbotener Substanzen liegt.
Herausforderungen und Kontroversen
Die Legalisierung von Opium und halluzinogenen Pilzen für medizinische und Forschungszwecke wirft Fragen zu regulatorischen Herausforderungen, Missbrauchsrisiken und Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit auf
Welche Betäubungsmittel sind in Thailand verboten?
Thailand verbietet den Gebrauch und Besitz mehrerer Betäubungsmittel, darunter:
- **Cannabis**: Der Freizeitkonsum von Cannabis ist in Thailand verboten, obwohl er für medizinische Zwecke und als Nahrungsergänzungsmittel erlaubt ist. Extrakte, die mehr als 0,2 % THC enthalten, gelten rechtlich als Betäubungsmittel.
- **Kratom**: Die Kratom ist in Thailand verboten, obwohl es in einigen westlichen Ländern wegen seiner medizinischen Eigenschaften beliebt ist.
- **Synthetische Drogen**: Synthetische Drogen wie Fentanyl sind in Thailand verboten.
- **Betäubungsmittel auf Kokainbasis**: Betäubungsmittel auf Kokainbasis, wie reines Kokain oder kokainhaltige Produkte, sind in Thailand verboten.
- **Betäubungsmittel auf Opiumbasis**: Opiumbasierte Betäubungsmittel wie Rohopium oder opiumhaltige Produkte sind in Thailand verboten.
- **Betäubungsmittel auf Methamphetaminbasis**: Betäubungsmittel auf Methamphetaminbasis, wie reines Methamphetamin oder Produkte, die Methamphetamin enthalten, sind in Thailand verboten.
- **LSD-basierte Betäubungsmittel**: Betäubungsmittel basierend auf LSD, wie reines LSD oder Produkte, die LSD enthalten, sind in Thailand verboten.
- **Psilocybin-Narkotika**: Betäubungsmittel auf Psilocybin-Basis, wie z Psilocybinhaltige Pilze, sind in Thailand außer für medizinische und Forschungszwecke verboten.
- **Betäubungsmittel auf Cannabisbasis**: Betäubungsmittel auf Cannabisbasis, z. B. Cannabis mit mehr als 0,2 % THC, sind in Thailand verboten, außer für medizinische Zwecke und als Nahrungsergänzungsmittel.
Es ist wichtig zu beachten, dass sich diese Informationen ändern können und es wird empfohlen, vor einer Reise nach Thailand die aktuellen Vorschriften zu prüfen.
Fazit
Die Genehmigung der Verwendung von Opium und halluzinogenen Pilzen für medizinische und Forschungszwecke durch Thailand stellt einen bedeutenden Fortschritt im Umgang mit psychoaktiven Substanzen dar. Es spiegelt einen differenzierteren und wissenschaftlich fundierteren Ansatz in der Drogenpolitik wider und betont gleichzeitig die Bedeutung von Vorsicht und strenger Regulierung, um Risiken für die öffentliche Gesundheit zu minimieren.
Zitate:https://www.tourismethai.fr/actualites/venir-en-thailande-avec-des-medicaments/http://www.thaiembassy.fr/fr/visa-rdv/medicaments-interdits-en-thailande/https://www.diplomatie.gouv.fr/fr/conseils-aux-voyageurs/conseils-par-pays-destination/thailande/https://asianews.network/thailand-allows-use-of-opium-magic-mushrooms-for-medical-purposes-research/
FAQs
F1: Welche Substanzen sind in Thailand für medizinische und Forschungszwecke erlaubt?
A1: Opium- und Psilocybin-Pilze.
F2: Was sind die therapeutischen Potenziale von Psilocybin?
A2: Psilocybin hat sich bei der Behandlung von Zwangsstörungen, suizidalen Kopfschmerzen und schweren Depressionen als wirksam erwiesen.
F3: Welche Risiken sind mit dem Verzehr halluzinogener Pilze verbunden?
A3: Zu den Risiken gehören schwerwiegende Nebenwirkungen wie schlechte Trips, und unbeaufsichtigter Konsum kann gefährlich sein.
F4: Warum hat Thailand beschlossen, diese Stoffe zuzulassen?
A4: Zur Erforschung ihres therapeutischen Potenzials und im Rahmen wissenschaftlicher Forschung.
F5: Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten beim Verzehr dieser Substanzen getroffen werden?
A5: Es wird empfohlen, einen Arzt zu konsultieren und für eine sichere Umgebung und angemessene Aufsicht zu sorgen.