LSD und halluzinogene Pilztherapien, Neurotropika, einst umstritten, stoßen bei Ärzten auf erneutes Interesse. Diese Substanzen, die einst mit der Gegenkultur in Verbindung gebracht wurden, werden nun auf ihr therapeutisches Potenzial hin untersucht.
Geschichte und Kontext psychedelischer Therapien
LSD oder Lysergsäurediethylamid wurde erstmals 1938 von einem Schweizer Chemiker synthetisiert Albert Hofmann. Ursprünglich wurde es auf seine Wirkung auf das Zentralnervensystem untersucht, erlangte aber aufgrund seiner halluzinogenen Eigenschaften schnell Aufmerksamkeit.
Psilocybin und halluzinogene Pilze
Die Psilocybin, der Wirkstoff in halluzinogenen Pilzen, wird seit langem in schamanischen und spirituellen Ritualen eingesetzt. Es wurde von den indigenen Völkern Mittelamerikas entdeckt und wird heute auf seine möglichen therapeutischen Wirkungen hin untersucht.
Die Rückkehr der Psychedelika in die moderne Medizin
Nach Jahrzehnten des Verbots, Substanzen Psychedelika wie LSD und Psilocybin erleben im medizinischen Bereich ein starkes Comeback. Aktuelle Studien belegen ihre Wirksamkeit bei der Behandlung verschiedener psychiatrischer Erkrankungen.
Therapeutische Vorteile von LSD und Psilocybin
Psychedelika bieten erhebliche therapeutische Vorteile, darunter eine schnelle und lang anhaltende Wirksamkeit sowie eine gute Verträglichkeit für Patienten. Sie sind besonders vielversprechend für Patienten, die gegen herkömmliche Behandlungen resistent sind.
Laufende klinische Studien und Forschung
Derzeit laufen zahlreiche klinische Studien, um die Wirksamkeit und Sicherheit von LSD- und Psilocybin-Therapien zu bewerten. In Frankreich a Pioniererfahrung werden vom Universitätskrankenhaus Nîmes von Experten wie Dr. Amandine Luquiens, einer Suchtpsychiaterin, durchgeführt.
Medizinische Anwendungen von LSD- und Pilztherapien
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Behandlung resistenter Depressionen | Zur Behandlung werden Psychedelika eingesetzt resistente Depression zu traditionellen Behandlungen. Studien zeigen, dass Psilocybin den Zustand depressiver Patienten deutlich verbessern kann.
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Suchtbehandlung | LSD und Psilocybin werden auch zur Behandlung von Süchten eingesetzt, insbesondere beiAlkohol. Forschungsprogramme wie das am CHU Henri-Mondor in Créteil untersuchen ihr Potenzial zur Reduzierung der Rückfallraten.
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Unterstützung am Lebensende | Zur Unterstützung werden psychedelische Therapien eingesetzt Patienten am Lebensende, Verringerung von Angstzuständen und Verbesserung der Lebensqualität. In der Schweiz sind für diese Patienten Ausnahmebehandlungen zugelassen.
Verlauf psychedelischer Therapien
Vor der ersten Sitzung durchlaufen die Patienten mehrere Beurteilungs- und Vorbereitungsgespräche. Diese Schritte sind entscheidend, um die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung zu gewährleisten.
Therapiesitzungen
Am Tag der Sitzung war die Umgebung (Set und Setting) unerlässlich ist, nehmen Patienten die psychedelische Substanz unter ärztlicher Aufsicht ein. Anschließend werden sie in eine kontrollierte Umgebung gebracht, um ihre psychedelische Erfahrung zu machen, die sechs bis zwölf Stunden dauern kann.
Risiken und Vorsichtsmaßnahmen im Zusammenhang mit psychedelischen Therapien
Eine ärztliche Überwachung ist unerlässlich, um die Risiken zu minimieren und den Nutzen psychedelischer Therapien zu maximieren. Patienten sollten kontinuierlich überwacht werden, um die möglichen Auswirkungen der Substanz zu kontrollieren.
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Ethische und rechtliche Herausforderungen
Psychedelische Therapien stellen ethische und rechtliche Herausforderungen dar, insbesondere im Hinblick auf Regulierung und gesellschaftliche Akzeptanz. Ärzte müssen diese Komplexität bewältigen, um sichere und wirksame Behandlungen anbieten zu können.
Fazit
LSD- und halluzinogene Pilztherapien stellen eine Revolution in der psychiatrischen Medizin dar. Auch wenn weiterhin Herausforderungen bestehen, ist ihr therapeutisches Potenzial immens und weckt weiterhin das Interesse von Forschern und Ärzten.
FAQs
1. Was ist LSD?** LSD ist eine halluzinogene Substanz, die erstmals 1938 synthetisiert wurde.
2. Was ist Psilocybin?**Psilocybin ist der Wirkstoff in halluzinogenen Pilzen.
3. Welche Vorteile haben psychedelische Therapien?** Sie bieten eine schnelle und dauerhafte Wirksamkeit und werden von den Patienten gut vertragen.
4. Welche Risiken bergen psychedelische Therapien?** Zu den Risiken gehören intensive emotionale Erfahrungen, die eine strenge ärztliche Überwachung erfordern.
5. Wo steht die Forschung zu psychedelischen Therapien?** Derzeit laufen zahlreiche klinische Studien, um ihre Wirksamkeit und Sicherheit zu bewerten.
Zitate: [1] https://www.blick.ch/fr/news/suisse/la-confederation-veut-durcir-les-regles-les-therapies-au-lsd-et-champignons-toujours-plus-populaires-chez-les-medecins-id19912855.html [2] https://www.polytechnique-insights.com/tribunes/sante-et-biotech/comment-le-lsd-et-la-mdma-soignent-les-troubles-psychiatriques/ [3] https://vih.org/drogues-et-rdr/20240122/la-france-et-la-medecine-psychedelique-une-histoire-compliquee/
Warnung:
Alle Informationen in diesem Artikel basieren auf Quellen und Referenzen und alle geäußerten Meinungen sind meine eigenen. Ich gebe niemandem Ratschläge und obwohl ich gerne über Themen diskutiere, sollte sich jemand, der weitere Fragen oder Bedenken hat, an einen kompetenten Spezialisten wenden. Menschen, die an psychiatrischen, neurologischen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden oder Psychopharmaka einnehmen, sollten psychedelische und andere Drogen vollständig meiden. Fabien von cbdtech